Friday, January 06, 2006

Lady's and Gentelman

Willkommen meine Damen und Herren bei einer neuen Ausgabe von FreZer's Blog.
Auch kurz genannt FrBl und auch heute wieder viel Spass mit FreZer.
Und noch einmal wünsch ich euch willkommen bei einer neuen Rubrik: "FreZer fö/ordert Wissen"

Heute: Das Menetekel

Wie immer ist dies ein Wort was nur wenige in ihrem Schagon oder in ihrer Wortsprache häufig oder gar üblich verwenden. Darum möchte ich als neuer Gott der diversen meist nutzlosen Klugheiten etwas Licht hinter die Sache bringen. Wenn ich mich an meine 7 Jahre Schulbildung zurückerinnere, und das tue ich nicht oft, und dabei an das Wort Menetekel denke sage ich mir: "Mensch John! Menetekel das war doch das Wort wo niemand was mit anfangen konnte und das ürsprünglich aus dem Aramäischen kommt und übersetzt ins Englische soviel heißt wie Mene mene tekel, womit man warscheinlich genau so wenig anfangen kann, also promt ins deutsche übersetzt und wir haben Menetekel, wobei hier die wörtlich übersetzung unklar ist." Aber das reicht mir absolut nicht aus und ich grub weiter in den reich an Wissen angehäuften Abgründen meiner Selbst und da machte es letztendlich klick ... "Als Menetekel [meneˈteːkəl] bezeichnet man eine unheilverkündende Warnung, einen ernsten Mahnruf oder ein Vorzeichen drohenden Unheils."

Wow aber was heißt das? Der Begriff stammt aus dem Alten Testament der Bibel (Das Gastmahl des Belsazar, Daniel 5,25), in der dem König Belsazar, wahrscheinlich Enkelsohn Nebukadnezars, eine geisterhafte Schrift an der Wand seines Palastes erscheint. Belsazar lässt sofort seine Schriftgelehrten herbeirufen, die sich aber als unfähig erweisen, den Text zu entziffern. Daraufhin wird der Prophet Daniel herbeigeführt: Er liest Mene mene tekel upharsin und deutet dies als Untergangsprophezeiung des Reiches Belsazars. Noch in der gleichen Nacht wird Belsazar von seinen Knechten erschlagen.

Unglaublich.... unweit später in der ach so verrückten Geschichte in unserer Welt ging die Entwicklung des Menetekels immer weiter voran. In nahen und fernen Osten standen Menetekel auf der Tagesordnung. Reiche Familien erhielten nicht selten Ohren, Finger oder gar ganze Gebeine fein säuberlich in Briefchen eingepackt.

Ich Selbst unterhielt mich exklusive für diese Story mit einem Betroffenen Scheich.

"Beim ersten Brief dachten wir es wäre ein Scherz. Beim zweiten Brief dachten wir an einen Perversen, aber beim dritten wussten wir es ist ein Menetekel."

Ganz nach dem Motto what you see is what you get. Was du siehst ist was du bekommst. Ganz einfach du siehst ein warmes Stückchen Finger und naja komisch wie es klingt du bekommst es auch.
Es ist fast unglaublich was sich alles hinter diesen Wort versteckt da es auch in der heutigen Zeit auch noch sehr oft, meist bei Gelehrten dieser Ära, anwendung findet.

Und schaltet auch bald wieder ein zur nächsten Ausgabe von FreZer's Blog mit einer neuen unglaublichen Rubrik.

"Spuckt es oder war ich das?"
Hier ist nicht nur meine Meinung gefragt sondern jede Menge Tatsachenberichte und Augenzeugen sowie gefährliche Versuche sollen Licht ins Dunkle bringen wobei ihr euch sagen werdet: "Man der hätte Tod sein können!!!"


by FreZer
inspirated by thaFaker